LEBENSEntwicklung

für Kinder mit und ohne Behinderung

Schrittweise Öffnung der Notbetreuung: Wir richten uns nach den Fachempfehlungen des Landes

Das NRW-Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration beschreibt in seinem Erlass vom 11. Mai 2020, wie und für welche Kinder eine schrittweise Öffnung der Notfall-Betreuung von Kindern in den Kitas ermöglicht werden soll. 

Wir – als Träger von drei Integrativen Kitas, deren Leitungen und Teams  – sind immer bemüht, alle nötigen und möglichen Schritte und Regelungen umzusetzen, die Ihnen als Familie sowie Ihren Kindern eine Rückkehr in den Kita-Alltag ermöglicht. Uns sind diesbezüglich jedoch oft die Hände gebunden, denn wir müssen und möchten uns an die Fachempfehlungen des Landes halten, um uns allen den größmöglichen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu bieten. 

Die aktuelle Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalens sieht eine schrittweise Öffnung der Notbetreuung, also eine Erweiterung der bisherigen Voraussetzungen für eine Notfallbetreuung, für bestimmte Familien und Kinder vor: 

  • So dürfen weiterhin Kinder in die Notbetreuung der Kitas gehen, wenn ihre Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, bzw. deren alleinerziehends Elternteil berufstätig ist. Dazu liegen uns entsprechende Arbeitgeberbescheinigungen und Erklärungen der Eltern vor, dass diese die Betreuung ihrer Kinder nicht anderweitig organisieren können. Ebenso betreuen wir Kinder, die über das Jugendamt in die Notbetreuung in der Kita geschickt werden. Für diese Kinder werden die notwendigen Betreuungszeiten im Rahmen unserer Öffnungzeiten erfüllt. 
  • Seit dem 14. Mai 2020 dürfen zusätzlich alle angehenden Schulkinder in die Kita-Notbetreuung gehen, deren Eltern Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BUT) beziehen. Ebenso können Eltern Kinder mit Behinderung/ Förderbedarf in unsere Notbetreuung bringen, die einen Bewilligungsbescheid der Eingliederungshilfe haben.
  • Ab dem 28. Mai 2020 ist es allen anderen angehenden Schulkindern möglich, die Notbetreuung unserer Einrichtungen zu besuchen. 

Informationen über weitere und langfristigere Öffnungen werden wir beobachten und entsprechend neuester Erlasse und Fachempfehlungen der Landesministerien reagieren. 

Trotzdem wir selbstverständlich den Bedarf einer Notfallbetreuung verstehen und alles versuchen werden, diesem in jeglicher Hinsicht nachzukommen, bringen die Vorschriften und Anregungen der Regierung nicht nur eine Einhaltung eines individuellen Hygienekonzeptes für unsere Einrichtungen mit sich. Auch der organisatorische und pädagogische Aufwand ist enorm, der unseren gewohnten Umgang in der Betreuung Ihrer Kinder verändern und einschränken wird. Nicht zuletzt - und darauf möchten wir neutral hinweisen – können wir nicht allen Kindern mit der gewünschten körperlichen Distanz begegnen. Kinder im Kita-Alter brauchen einen emotionalen, beziehungsnahen Kontakt zu ihren Betreuungpersonen, insbesondere in dieser schwierigen, aktuellen Situation. Diesen werden wir, sollte Ihr Kind das emotionale Bedürfnis haben oder darauf angewiesen sein, ermöglichen und bei Ihrem Kind sein. Sei es, um zu trösten, Hilfe beim Anziehen oder in den Waschräumen zu leisten oder in anderen Situationen. Damit gestatten wir ein gewisses Risiko, Empfehlungen der Distanz nicht einzuhalten. 

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und stehen für Ihre Fragen selbstverständlich zur Verfügung.